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Cardinal Pizzaballa Visits Taybeh: Standing With Palestine’s Last Christian Village | SG News
Cardinal Pierbattista Pizzaballa, Latin Patriarch of Jerusalem, has visited Taybeh, Palestine’s last remaining fully Christian village, bringing a message of courage, solidarity, and hope to its residents. 🙏 During Mass at the Church of Christ the Redeemer on the Feast of the Assumption, the Patriarch stood alongside a community facing growing uncertainty and restrictions. The visit follows a July Israeli military order declaring Taybeh and nearby Rimon a closed military zone. The restrictions have affected access to agricultural lands, historic sites, and religious landmarks, while also making it more difficult for pilgrims, journalists, and international volunteers to reach the area. Despite the challenges, Cardinal Pizzaballa urged the faithful not to surrender to fear, reaffirming the Church’s commitment to preserving the Christian presence and witness in the Holy Land. Watch the full report from Taybeh and discover why this small Christian community continues to hold onto faith and hope. 🕊️
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Kardinal Pizzaballa besucht unter Druck stehende Gemeinde von Taybeh im Westjordanland
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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion - Dienstag, 18. August 2026, 9:00 Uhr.
Am Samstag, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, hat der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, die katholische Gemeinde von Taybeh im Westjordanland besucht. Die Christen an diesem Ort, aber auch andere Menschen im dieser Gegend, stehen durch radikale jüdische Siedler besonders unter Druck.
„Ich habe vielleicht keine Antworten auf menschlicher und weltlicher Ebene, aber ich glaube an Gott“, betonte Pizzaballa. „Und ich bin mir sicher, dass wir in ihm weiterhin Leben hervorbringen können, sogar hier in Taybeh.“
Der Lateinische Patriarch verwies auf den Einsatz der Kirche für Taybeh: „Wir werden weiterhin alles in unserer Macht Stehende tun, um die kirchliche Präsenz hier, auf allen Ebenen im gesamten Heiligen Land, zu bewahren.“
Dabei gelte es, das Herz vor Angst, Verzweiflung und den Auswirkungen schwieriger Umstände zu schützen, so Pizzaballa. „Wir müssen auch von der Jungfrau Maria lernen, wie wir unsere Herzen schützen können, denn diese Situation kann unsere Herzen vergiften. Und wenn unsere Herzen vergiftet werden, hat der ‚Drache‘ gesiegt.“
„Aber wir wollen eine Gemeinschaft bleiben, die Leben hervorbringt, ohne aufzugeben oder unsere Rechte, unser Recht auf Leben, aufzugeben“, fügte er hinzu. „Seid also mutig. Habt keine Angst.“ Das Beispiel der Christen in Taybeh sei „wichtig, damit wir inmitten dieser sehr komplexen Situation weiterhin eine christliche Stimme sind“.
Papst Leo XIV. hat am Sonntag ausdrücklich „die anhaltende Gewalt gegen die palästinensische Zivilbevölkerung im Westjordanland“ beklagt. Nach dem Angelus erneuerte Leo seinen Appell, diese Gewalt zu beenden. Gleichzeitig forderte er „die internationale Gemeinschaft dringend auf, sich dafür einzusetzen, dass eine Zwei-Staaten-Lösung zugunsten eines gerechten und dauerhaften Friedens vorankomme“.
In der vergangenen Woche hatte die Tagesschau aus dem Heiligen Land berichtet: „Bei einer Militäroperation gegen extremistische jüdische Siedler im nördlichen Westjordanland hat die israelische Armee etwa 20 palästinensische Familien aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Zu den Betroffenen gehören Familien, die seit Tagen von Siedlern belagert werden.“
„Die Siedler operieren oft von sogenannten Außenposten“, hieß es zur Erläuterung. „Nach Schätzungen von israelischen Nichtregierungsorganisationen wurden allein rund 230 bis 240 neue Außenposten gegründet, seit Benjamin Netanjahu mit seinen zum Teil rechtsextremen Koalitionspartnern regiert.“